Liebe, Geld und viele Probleme - Teil 2

Autor: Miss Love
veröffentlicht am: 23.02.2012


Hier ist der nächste teil ;D Kommis bitte :)))
-------------------------------- Kapitel 2
Gefühlschaos!

Ich redete nicht gerne über ihn. Er war mein Freund gewesen. Es hatte unglaublich lange gedauert loszulassen er war an einem Autounfall gestorben. Urplötzlich fing ich an zuweinen. Ich fiel auf die Knie und heulte. Mir war es peinlich aber ich konnte meine Tränen nicht stoppen. „Linn, Linn was ist denn Los?“ fragte mich Chris besorgt. Ich antwortete nicht. Kevin! Immer wenn ich an ihn dachte, fing ich an zu weinen. „Linn, was ist los?“ fragte er wieder. Wieder antwortete ich nicht. Ich flüsterte nur andauernd: Kevin. So unverständlich. „Wie bitte? Linn was ist.“ Ich heulte nur weiter. Er umarmte mich plötzlich. Ich kuschelte mich an seine Brust und setzte mich dann auf seinen Schoss. Er streichelte mich an meine Rücken automatisch zog ich seinen Duft ein. Er roch unglaublich gut! Es war als würde er es auch tun. Irgendwann hatte ich mich beruhigt und ich löste mich schmerzend von ihm. „Willst du mir sagen was los ist?“ fragte er besorgt. Es könnte eigentlich nicht schaden ich hatte noch nie darüber gesprochen meine Eltern waren nie da und früher war ich nicht bereit dafür. Ich nickte und fing an zu erzählen:„ Ich hatte einen Freund namens Kevin. Er war kein Betrüger oder so. Er war einer der netten und Verständnisvollen. Dennoch hat er mir wehgetan. Nicht absichtlich sondern ohne es zu wollen. Er war nie schuld daran gewesen. Er ist nicht mehr auf der Welt aber er ist in meinem Herzen. Er starb an einem Autounfall genauso wie seine Eltern. Wir waren 2 Jahre zusammen. Du musst wissen das ich nie loslassen konnte ich hatte niemanden zum reden! Ich bin alleine! Und wenn dann war ich nie bereit gewesen es sonst wem zu erzählen. Seit einem halben Jahr hatte ich es einigermaßen verdrängt. Ich versuchte weiterhin ein normales Leben zu führen. Sein Name fiel so gut wie nie. Aber mein Zimmer hatte alle Erinnerungen aufbewahrt. Nachts weinte ich stunden lang. Meine Mutter und Mein Vater waren nie da. Oder besser gesagt sind nie da. Kevin mochte mich wie ich bin.“ Ich seufzte und fing wieder an zu schluchzten. „Oh, das tut mir schrecklich doll leid für dich“ Er umarmte mich wieder. „Heute lassen wir das doch mit Englisch“ fragte er und ich fing wieder an zu kichern. „Warum musstest du denn an ihn denken?“ „Sein Zimmer könnte man mit deinem Vergleichen“ „Hey! Mein Zimmer ist einzigartig!“ „Klar“ Jetzt lachte ich wieder von vollem Herzen. Es klopfte an der Tür. „Ja?“ fragte Christian. „Oh ich hoffe ich störe nicht“ flötete eine Rot Haarige Frau wo ich vermutete sie war die Mutter. „Quatsch“ sagte Christian. „Hast du geheult?“ fragte mich die Frau. „Was? Ich? Ja“ sagte ich wieder etwas trauriger. Ich war nun mal ein ehrlicher Mensch. „Mum!“ Wieder kamen mir die Tränen. Ich war so empfindlich wenn es um Kevin ging. Die Frau setzte sich auch zu mir. Christian nahm mich wie auch die letzten beiden Male in den Arm. „Was ist denn mit ihr los?“ fragte die Mutter geschockt. „Darf ich es ihr sagen?“ flüsterte er mir zu. Ich nickte. „Sie erinnert dieses Zimmer an ihren verstorbenen Freund“ sagte er kurzgefasst. „Oh das tut mir ja leid!“ sagte die geschockt. „Willst du ein Tee oder so?“ „Nein...schnief.... Machen sie sich keine Mühe mir geht es schon gut“ Aber die Mutter bestand darauf. Sie brachte mir einen Jasmin Tee. Ich bedankte mich und sie ging wieder. Christian schaute mir in die Augen. Ich kam näher und er auch ich wollte ihn küssen aber er blockte ab. Ich schaute zu Boden und stand auf. „Danke für den Tee“ sagte ich noch niedergeschlagener. „Ich geh dann mal nach Hause“ fügte ich noch hinzu. „Linn es ist nicht so wie du denkst ic-“ „Nein, ist okay du willst mich nicht küssen. Ist schon okay wirklich“ Ich flitzte die Treppe runter verabschiedete und bedankte mich noch mal bei der Mutter und trat in die Kälte. „Linn! Warte!“ rief mir Christian hinterher aber ich lief weiter. Irgendwo hin. Ich kannte mich nicht aus in Köln. nach langem laufen erkannte ich eine Haltestelle:
Rudolfplatz. Ja, hier fuhr meine Bahn. ich stellte mich hin und wartete, es wurde immer dunkler und ich bekam leicht mit der Angst zu tun ich war nicht gerne so spät Nachts unterwegs. "Hey Süße, heute schon was vor" fragte mich plötzlich einer. Ich bekam noch mehr Angst. Ich trat einen Schritt zurück und trat ihn Automatisch in seine Juwelen. So schnell ich konnte rannte ich weg. Ich stoppte vor MCs
und schaute mich um. Ich sah niemanden. Plötzlich fühlte ich eine Hand an meinem Mund. Jemand band mir ein Tuch um damit ich nicht mehr sprechen konnte. Ich hörte einen Schlag. Die Starken Hände lockerten sich. Noch einmal hörte ich einen Schlag. diesmal war es aber gegen mich. ich fiel zu Boden und nahm den Rest nicht mehr wahr.

Als ich wieder aufwachte hustete ich stark. und fühlte ein verband an meinem Kopf. Rechts waren Monitore und links saß Christian der meine Hand hielt. "Linn, Linn wie geht es dir?" fragte er besorgt. "Weiß nicht" antwortete ich nur. "Hast du mich gestern gerettet?" "Nein, du und so ein anderer Junge lagt auf dem Boden hattet schlimme wunden aber sonst war niemand zusehen. ich habe den Krankenwagen gerufen." er streichelte meine Hand. "Wo ist der, der mich gerettet hat ich muss ihm doch danken" hustete ich. "Im Nebenraum." Der Arzt kam rein "Schön das sie wieder beim bewusst sein sind" lächelte er. "Nun sie und ihr Retter haben viel Glück gehabt. Tobias Samet heißt er.
"Tobi?" fragte ich. "Das ist wahrscheinlich sein Spitzname" der Arzt zuckte mit den Schultern und schrieb irgendetwas, was ich nicht verstand auf ein Klemmbrett. "Darf ich kurz zu Tobi?" fragte ich. "Ich denke sie können ruhig schon laufen. Sie hatten nur eine Platzwunde und sie habe dadurch sehr viel blut verloren was wir aber alles schon geregelt haben von daher." Er ging vor und ich folgte ihm langsam. Ich ging durch die Tür und sah das Tobi beim bewusst sein war. "Tobi!" schrie ich und fiel ihm in die arme. Christian stand nur da mit verschränkten Armen, aber ich beachtete ihn nicht. "Was suchst du denn hier und danke!" sagte ich. „Ich wollte dich besuchen kommen und dann habe ich dich gesehen. Und den Rest kennst du ja“ Er lächelte mich an. Dann schaute er hinter mich und seine Miene verdunkelte sich Augenblicklich. „Und wer ist das?“ fragte er. „Ein Freund“ sagte ich nur. „Aber nicht dein Freund oder?“ Ich fing an zu lachen. „Nein“ meinte ich nur und schluckte leicht. Es tat mehr weh das zu sagen als ich dachte. Aber er hatte mich nicht küssen wollen also war er nur ein Freund. „Ah, hallo“ Tobis Miene hatte sich wieder aufgehellt. „Hi“ antwortete Christian nur. Immer noch mit einem kalten Blick. „Das ist Tobi. Tobi das ist Christian.“ Tobi lächelte ihn an aber er erwiederte es nicht. „Das ist so lieb von dir mich besuchen zu kommen, aber es tut mir so leid wegen all das!“ entschuldigend sah ich ihn an. „Ach Lilie (Mein Name den er mir gegeben hat) ist schon okay ich meine vielleicht würdest du jetzt nicht mehr leben! Das hätte ich nicht verkraften können“ Liebevoll schaute er mich an. „Christian“ Ich drehte mich um „Du musst nicht bleiben“ sagte ich, ich war noch ein wenig wütend auf ihn. „Ich bleibe natürlich, wo sind eigentlich deine Eltern ich habe ihnen bescheid gesagt aber sie sind immer noch nicht da“ Tobi lachte leise und kalt. „Was?“ fragte Christian. „Ihre Eltern werden nicht kommen“ sagte Tobi dann mitfühlend. „Wieso nicht?“ Ich wollte antworten aber Tobi antwortete wieder für mich. „Sie haben keine Zeit für meine Lilie“ Er lächelte mich an. „Wie? Sie werden nicht kommen? Obwohl du im Krankenhaus liegst?“ Ich schüttelte den Kopf. „Oh, was für Eltern!“ schimpfte er. „Ich komme schon damit klar“ beruhigte ich ihn ein wenig. „Frau Thimber? Kommen sie bitte wieder in ihr Zimmer ich denke sie beide können uns heute Abend eh wieder verlassen“ sagte die Schwester ich nickte, verabschiedete mich von Tobi und ging aus dem Zimmer. „Ist er dein Freund gewesen?“ fragte mich Christian als ich im Zimmer war. „Nein, und wenn wäre es schlimm gewesen?“ fragte ich. „Nein“ er fuhr sich durch die Haare. „Sollte es auch nicht!“ meinte ich nur. „Linn! Ich kann keine Freundin haben. “ erklärte er. „Oh, du brauchst keine Lügen auf zu tischen! Sag es doch einfach! Linn ich will dich nicht als Freundin! So schwer?“ flüsterte ich. „Das ist keine Lüge!“ fuhr er mich an. Ich seufzte. „Vielen Dank das du hier warst!“ sagte ich und machte eine Geste dass er gehen sollte, aber er schüttelte den Kopf und meinte:„ Ich gehe nicht!“ „Und wenn ich dich darum bitte?“ fragte ich eingeschnappt. „Was ist los? Was hab ich dir getan?“ „Nichts“ versicherte ich ihm. „Linn!“ sagte er „ja?“ ich stellte mich ein wenig dumm. „Bitte“ flehte er. „Weißt du ich habe mich seit 2 Jahren endlich wieder verliebt und zwar in dich du Idiot und du magst mich nicht! Damit komme ich klar! Aber nicht mit einem Lügner!“ sagte ich mit tränen in den Augen. Plötzlich spürte ich weiche Lippen auf meine. Mein Herz machte Freude Sprünge. Es war Liebe auf den ersten Blick das war mir jetzt deutlich klar. Aber das konnte nicht sein! Wenn er mich nicht mochte warum küsste er mich jetzt? Verwirrt stieß ich ihn von mir. „Wies-„ „Linn, Ich liebe dich seit ich dich gesehen habe! Es war Liebe auf den ersten Blick! Aber ich kann nicht mit dir zusammen sein“ sagte er. „Wieso nicht“ „Ich muss jetzt gehen!“ er winkte mir und verschwand aus der Tür.






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