Der Junggesellinnenabschied

Auch bei den Junggesellinnen wird gut gefeiert

Heute geht es nicht nur bei den Herren hoch her, wenn der Abschied vom Junggesellendasein gefeiert wird, auch die Damen wissen, wie man hier eine schöne und erinnerungswürdige Feier gestaltet. Doch natürlich gibt es auch einige Unterschiede, nicht zuletzt darin, dass beim weiblichen Junggesellenabschied eher selten ein Stripclub aufgesucht wird, sondern man in diesem Fall noch eher auf eine eher persönliche Striptease-Einlage zurückgreift. In der Regel geht es bei Frauen bezüglich der konsumierten Menge an Alkohol ein wenig bescheidener zu, was aber der Partylaune keinen Abbruch tut. Bezüglich der grundsätzlichen Planung unterscheidet sich der Junggesellinnenabschied der Braut nicht von jener Feier des Bräutigams, die Organisation obliegt der Trauzeugin und den Teilnehmerinnen, ebenso wie die Finanzierung des Abends. Der Ablauf und die Vorgehensweisen können aber durchaus voneinander abweichen.

Beliebte Unternehmungen für den Junggesellinnenabschied
Vor allem bei Frauen ist die Tradition des Verkleidens oder eines gemeinsamen Outfits besonders beliebt. Hierzu ist etwa das Thema von Engel und Teufel besonders reizvoll, indem sich alle Freundinnen als Teufel verkleiden und die Braut als Engel auftritt, die den verschiedenen an sie herangetragenen Versuchungen widerstehen muss. Ebenfalls sehr populär ist die Verkleidung als Hennen, was der englischen Tradition der „Hen’s night“ wiederum sehr nahe kommt. Klar ist aber, dass die Braut immer ein Outfit bekommt, mit dem sie eindeutig als Hauptperson zu identifizieren ist und sei es nur ein T-Shirt, das sich bezüglich des Aufdrucks und der graphischen Gestaltung von dem der anderen abhebt.

Die Braut darf nicht mir ihren Reizen geizen
Während der Bräutigam in der Regel bei diversen Spielen seinen Charme und seine Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen muss, wird der Braut nicht selten ein gewisser Mut bezüglich ihrer Offenherzigkeit abverlangt. So gibt es unter den Damen diverse Spiele, bei denen die Braut vor allem mit ihren Reizen fremde Männer dazu bewegen sollte, ihr bestimmte Dinge abzukaufen, etwa auch Küsse. Sehr beliebt ist auch das Sammeln von Kussmündern, wofür die Braut ein tief ausgeschnittenes Top tragen muss sowie verschiedene Lippenstifte bei sich führen, welche dann diverse Herren auftragen und ihr einen Kussmund im Bereich des Dekolletees aufdrücken. Dies dient oft mehr der Belustigung der umstehenden Freundinnen als jener der Braut selbst, doch ist es definitiv ein Unternehmen, an welches man sich noch lange erinnert. Auch der Einsatz von Handschellen, mit denen die Braut an fremde Männer gekettet wird und sich dann freikaufen muss, ist äußerst beliebt. Hier kann aber auch der unwissende Beteiligte seinen Beitrag leisten, um die eigene Freiheit wieder zurückzugewinnen.

Entspannung und Pflege
Natürlich gibt es bei solchen Damenabenden auch noch die Variante, gänzlich klischeeträchtigen Aktivitäten zu frönen und sich zum Beispiel bei einer Kosmetikerin oder im Nagelstudio so richtig verwöhnen und hübsch machen zu lassen. Auch Ausflüge in Wellnesscenter werden von Damengruppen gerne unternommen, um ein letztes Mal vor dem großen Tag noch gemeinsam so richtig ausspannen zu können. Immerhin steht vor allem das gemeinsame Erlebnis immer im Vordergrund, egal wie man den Anlass feiert.