Polterabend und Junggesellenabschied

In der Regel wird der Polterabend zwei Tage vor der Heirat gefeiert (traditionell einen Tag vorher, doch bei zu viel Alkoholkonsum könnte die eigentliche Hochzeit unter Tabletteneinfluss der Anwesenden stattfinden und der ganzen Feier nicht zuträglich sein). Durch das Zerschlagen von Porzellan werden die bösen Geister vertrieben und das Brautpaar auf ihre Hochzeit eingestimmt. Besonders bei einem grossen Verwandten- und Bekanntenkreis wird dies spassig. Je mehr Leute anwesend sind und Porzellan zerschmissen wird, umso mehr hat das Brautpaar nachher zu tun, um alles wegzufegen. ;-) Man kann den Polterabend auch dazu nutzen, diejenigen einzuladen, die nicht zur Hochzeit kommen können, da sie ja im gewissen Rahmen bleiben soll. Er ist aber kein Muss, sondern eher zwanglos. Die eintreffenden Gäste werfen das Porzellan auf den Boden bevor sie den Raum der Festlichkeit betreten. Das gemeinsame Zusammenfegen des Brautpaares soll ihre Zusammenarbeit beweisen. Bis Mitternacht müssen aber alle Scherben zusammengefegt sein. Wie die Feier abgehalten wird bleibt natürlich im Ermessen des Paares.

Natürlich bedarf es einer guten Vorbereitung.
Die Raumgröße hängt von der Anzahl der Gäste ab. Wer organisiert das Essen und das Trinken? Wer macht die Musik und was für welche? Kommen von weit angereiste Gäste sollte man nach Schlafgelegenheiten für sie Ausschau halten

Junggesellenabend/Junggesellenabschied

Die zweite Möglichkeit die Hochzeit einzuläuten ist der Junggesellenabend. Das Hochzeitspaar feiert getrennt voneinander mit den eigenen Freunden und nimmt Abschied vom Junggesellenleben. Der ursprüngliche Sinn ist das Feiern des letzten Abends in Freiheit. Die Männer, meist mit Junggesellenabschied Shirts bekleidet, betrinken sich gerne und gehen in Table-Dance-Bars. Oder man erzählt sich alte Geschichten wie es damals so war... Frauen hingegen, meist mit einem Junggesellinnenabschied T-Shirt bekleidet, feiern ihren Junggesellinnenabschied meistens etwas rühiger.