Den eigenen Partner zum Höhepunkt bringen - so geht´s richtig

Nicht immer ist es entscheidend, dass beide Partner beim Sex zum Höhepunkt kommen. Wer allerdings fast nie diese Erfahrung macht, wird mit seinem Sexualleben kaum zufrieden sein.
Dass die weibliche Physis in dieser Hinsicht anspruchsvoller ist, ist kein Klischee. Bei einer Umfrage zeigt sich, dass nicht jede Frau mit ihrer Orgasmusintensität zufrieden ist. Viele der betroffenen Frauen täuschen dem Partner einen Orgasmus vor – oft weil sie ihm die Bestätigung geben möchten, dass er ein guter Liebhaber sei, aber auch weil sie sich nicht trauen, ihm zu gestehen, dass er sie nicht zum Höhepunkt gebracht hat. Schließlich verspüren viele Menschen im Bett einen immensen Leistungsdruck.
Ein Orgasmus lässt sich nicht erzwingen. Aber wer einige Dinge beachtet, erhöht die Chancen, dass es häufiger bei beiden klappt.

Der Kopf ist für den Orgasmus unverzichtbar

Wer glaubt, ein sexueller Höhepunkt sei allein die Folge physischer Vorgänge, ist auf dem Holzweg. Was im Gehirn der betreffenden Personen vor sich geht, spielt eine zentrale Rolle. Hier wird schließlich auch die Erregung erzeugt, die für guten Sex unverzichtbar ist. Folgende Punkte können deshalb dazu beitragen, dass ihr Partner einen echten Höhepunkt erlebt:



Auch in dieser Beziehung gilt, dass Frauen oft noch etwas mehr Wert auf die richtige Atmosphäre legen als Männer. Um die Liebste komplett zu entspannen und zum Höhepunkt zu bringen, kann es also nicht schaden, Kerzen im Schlafzimmer aufzustellen und entspannende Musik aufzulegen. Sollte es dann letztlich gelingen, sie zum Orgasmus zu bringen, beschert dieser 15 Sekunden bis zu 1 Minute wunderschöner Ekstase. Beim Mann dauert der Orgasmus hingegen lediglich 5-12 Sekunden. Diese verblüffenden Aspekte und andere Fakten auf secret.de zeigen zudem, dass der Orgasmus ein sehr individuelles Erlebnis sein kann.

Beharrlichkeit führt zum Ziel

Frauen mögen es oft lieber langsam – aber beharrlich. Das bedeutet nicht, dass sich Männer auf den sogenannten „Blümchensex“ beschränken sollten. Aber Männer, die ihrer Partnerin einen Orgasmus oder viele davon bescheren möchten, sollten sich Zeit nehmen und Geduld haben.
Gleichzeitig gilt es, einen erfolgreichen Weg weiter zu verfolgen. Denn Frauen schalten häufig, auch wenn sie kurz vor dem Höhepunkt sind, wieder von 100 auf 0 zurück, sobald der Mann aufhört, sie erfolgreich zu stimulieren. Wer also zum Beispiel beim Oralsex merkt, dass das, was er tut, das Richtige ist, sollte damit auch weitermachen.
Auch bevorzugen die meisten Frauen langsame Stöße vor einer wilden Rammelei – Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Das folgende Video bietet viele weitere Informationen zum weiblichen Orgasmus:

Das Vorspiel ist oft schon das Hauptspiel

Was viele Männer als Vorspiel verstehen, ist für Frauen häufig der beste Part. Allein durch Penetration erleben ohnehin nur wenige Frauen einen Orgasmus, haben Forscher herausgefunden. Dagegen kann das Streicheln an den richtigen Stellen so manche Frau zum Höhepunkt bringen – der in seiner Qualität einem „vaginalen Orgasmus“ in nichts nachsteht.
Ein bisschen Einfühlungsvermögen und Sensibilität sind also gefragt, um die eigene Partnerin möglichst erfolgreich zu stimulieren. Die gute Nachricht ist: Es gibt sehr viele verschiedene Wege zum weiblichen Orgasmus. Ein gewisser Prozentsatz von Frauen erlebt diesen sogar beim sportlichen Training.
Ganz so schlicht veranlagt wie häufig angenommen, sind allerdings auch Männer in dieser Hinsicht nicht. Auch sie haben erogene Zogen abseits ihres Penis. So gibt es auch Männer, die durch Stimulation der Brustwarzen zum Orgasmus gebracht werden.
Grundsätzlich gilt: Jeder Mensch ist in dieser Beziehung anders. In einer Partnerschaft bestehen viele Möglichkeiten herauszufinden, welche Streicheleinheiten oder andere Stimulationen den Partner am meisten erregen. Wer sie ausnutzt, wird es nicht bereuen.

Abwechslung sorgt für neues Feuer

Langeweile ist gefährlich für jedes Sexualleben. Wer immer dasselbe tut, riskiert eine Flaute im Bett und verpasst Gelegenheiten, dem Partner neue Höhepunkte zu bescheren.
In dieser Hinsicht ist es hilfreich:



Während der Vorteil einer langjährigen Beziehung darin besteht, dass man den anderen und dessen sexuelle Vorlieben kennt, liegt die Gefahr oft darin, dass das Feuer mit der Zeit erlischt und dadurch auch das Sexualleben leidet. Wer dem vorbeugen möchte, sollte sich regelmäßig um Abwechslung bemühen und neue Dinge ausprobieren. So schafft er nicht nur gute Voraussetzungen dafür, dass der Partner Höhepunkte erlebt, sondern bereichert auch das eigene Sexualleben.

Mit Geduld ist vieles möglich

In mancher Beziehung klappt es von Beginn an, dass beide Partner regelmäßig zum Höhepunkt kommen, bei anderen dauert es seine Zeit. Nicht immer lässt sich dies beeinflussen. Schließlich sind Menschen auch und gerade in Hinsicht auf ihre Sexualität sehr verschieden. In der Regel zahlt sich Geduld aber irgendwann aus. Haben es beide Partner geschafft, sich auf den anderen einzustellen, bekommt der Sex oft eine ganz neue Qualität.

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