Oralverkehr

Oralverkehr, auch Oralsex, französisch und blasen genannt, ist eine sexuelle Praktik, die, wie der Name schon vermuten lässt, hauptsächlich mit dem Mund, den Zähnen und der Zunge vorgenommen wird. Beim Oralverkehr werden die Genitalien und erogenen Zonen des Sexualpartners mit dem Mund, der Zunge und den Zähnen so lange stimuliert, bis dieser zum Orgasmus kommt.

Oralverkehr wird von den meisten Menschen als reizvolle Alternative zu „normalem Sex“ empfunden und sehr häufig auch während des Vorspiels praktiziert, vor allem um bei den Männern eine Erektion hervorzurufen und bei den Frauen, um diese „feucht“ zu machen.
Neben dem vaginalen Geschlechtsverkehr gehört der Oralsex zu den verbreitetsten Sexualpraktiken. Da keine Penetration stattfindet, muss man sich beim Oralverkehr keine Gedanken über Schwangerschaftsverhütung machen, sehr wohl jedoch über die Verhütung in Bezug auf sexuell übertragbare Krankheiten.

Oralverkehr bei Männern

Der Oralverkehr bei Männern, der auch Blasen, Blowjob, Fellatio und ähnlich genannt wird, funktioniert, indem die männlichen Genitalien, allen voran der Penis, aber auch die Hoden, durch die Zunge und die Lippen liebkost und in den Mund genommen werden. Meist wird dies so lange praktiziert, bis der Mann zum Samenerguss gekommen ist. Ob die Frau (oder der Mann bei homosexuellen Partnern) das Sperma anschließend schluckt oder ausspuckt, ist Geschmacksache.

Oralverkehr bei Frauen

Der Oralverkehr bei Frauen, der auch Lecken, Cunnilingus und ähnlich genannt wird, funktioniert, indem die weiblichen Genitalien, allen voran die Schamlippen und insbesondere die Klitoris mit den Lippen und der Zunge berührt und stimuliert werden. Durch Cunnilingus ist es deutlich einfacher als durch „normale Penetration“ eine Frau zum Höhepunkt mit Orgasmus zu bringen, da speziell die Klitoris gereizt werden kann.

Abneigung gegen Oralverkehr

Es gibt nicht gerade wenig Menschen, die eine Abneigung gegen Oralverkehr haben. Dies sollte man als Partner auf jeden Fall respektieren und seinen Schatz nicht zu etwas drängen, dass dieser vielleicht gar nicht mag.