Nymphomanie bzw. Sexsucht

Nymphomanie bedeutet Sexsucht. Es ist das Verlangen nach Sex, am besten so oft wie möglich und ohne irgendwelche Hemmungen. Diese Form von Sucht gibt es aber nicht so häufig wie es in der Gesellschaft angenommen wird. Frauen die ihr Sexleben offen ausleben und nicht wie früher zurückhaltend am Küchenherd leben werden zum Teil mit Nymphomaninnen gleichgesetzt. Das trifft aber nicht den Nagel auf den Kopf. Das ist keine Sucht, sondern nur das veränderte, offene Verhalten durch die Emanzipation der Frau.

Nymphomanie ist ein zwanghaftes Verhalten. Man versucht seine persönliche Befriedigung durch häufigen Sex und wechselnde Partner zu bekommen. Das fatale an der Sache ist, das man nach dem eigentlichen Sexakt keine Befriedigung verspürt (in den meisten Fällen noch nicht einmal zum Orgasmus kommt) und gleich wieder auf der Suche nach einer neuen sexuellen Befriedigung ist. Kennzeichnend für Nymphomanie ist auch die fehlende emotionale Bindung zu dem jeweiligen Partner. Hat man ihn einmal gehabt, ist er/sie uninteressant geworden und man sucht sich den nächsten Partner für die eigene sexuelle Erfüllung. Es ist also ein Kreislauf, der nur durch eine psychotherapeutische Behandlung durchbrochen werden kann.

Sexsucht ist also dann vorhanden, wenn das sexuelle Leben das normale Leben bestimmt und man beim eigentlichen Geschlechtsakt mit häufig wechselnden Partnern keine Befriedigung verspürt und sich immer wieder auf die Suche nach neuen Partnern begibt. Ursachen liegen in der Persönlichkeit, der Erziehung und Minderwertigkeitskomplexen der jeweiligen Person.

Wer das Gefühlt hat, unter Sexsucht beziehungsweise unter Nymphomanie zu leiden, sollte sich in ärztliche Behandlung begeben. Es gab schon einige Fälle, in denen sexsüchtige bzw. nymphomanisch veranlagte Personen zu Triebtätern wurden!