Tierfreunde auf Partnersuche

Für Hundebesitzer oder Katzenliebhaberinnen ist eines klar – ein neuer Partner, der Tisch und Bett teilt, soll auch die Liebe oder mindestens Verständnis für den Vierbeiner teilen. Denn dieser ist schon seit Jahren treuer Begleiter, Kuschelfreund und manchmal auch tierischer Seelsorger und hat sich damit einen festen Platz im Herzen von Frauchen oder Herrchen gesichert. Gassigehen, Tierarztbesuche oder auch den Käfig putzen gehören für diese Menschen zum normalen Alltag, wie für andere Zeitung lesen und ins Fitnessstudio gehen. Phobiker, Allergiker oder Haustier-Muffel scheiden damit schon mal von vornherein aus und haben wohl nur geringe Chancen auf eine gemeinsame Zukunft. Denn jemand, der sich vor Katzenhaaren auf dem Sofa ekelt, den tierischen Geruch nicht mag oder dem die Kosten für Tierfutter zu hoch sind, wird die Leidenschaft des Partners wohl kaum verstehen können. Auch Toleranz gegenüber zeitintensiven Tier-Mensch-Freundschaften, wie beispielsweise beim Reiten oder dem häuslichen Pflegen einer Vogelspinne, erfordert Verständnis bei Traumprinz oder -prinzessin. Tierfreunde auf Partnersuche werden bei Personen, die ebenfalls einen tierischen Begleiter an ihrer Seite haben, nicht erst um Verständnis bitten müssen. Beim Kennenlernen sind die gemeinsamen Gesprächsthemen und Interessen vorprogrammiert. Man kann sich über viele Dinge austauschen und ist schnell zum gemeinsamen Gassigehen, Reiten oder Kraulen verabredet. Der erste Schritt wird häufig durch das Tier erleichtert und man merkt gar nicht, wie unverkrampft man miteinander in Kontakt kommt. Auch Personen, die selbst keine Tiere haben, aber schon immer sehr tierlieb waren, werden den Vierbeiner des potentiellen Partners schätzen lernen und gemeinsame Freude teilen.