Liebesgeschichte 787

Autor: Thalizaa
veröffentlicht am: 19.07.2011


Es regnet. Der Regen läuft in den Rinnsalen herunter. Ich sitze hier am Fenster und schaue hinaus. Die alten Erinnerungen kommen wieder hoch! Ich habe so oft gesagt dass ich dich hasse, aber stimmt das überhaupt?
Dann sehe ich wieder dein Bild vor mir. Ich erinnere mich an das, was du mir angetan hast. Ich werde es nie vergessen! Doch ich spüre immernoch das ich dich brauche. Deine Worte gehen mir durch den Kopf. Ich frage mich, wie oft du mich belogen hast. Wie oft hast du 'sie geküsst? Wie oft hast du mich geküsst und dabei an 'sie gedacht? Hast du mich eigentlich geliebt? Nach langer Zeit kommt mir wieder der Gedanke an Selbstmord in den Sinn. Dir habe ich jedoch einmal vor einer langen Zeit das Versprechen gegeben es nie zu tuen und Versprechen bricht man nicht, aber davon hast du sicher noch nie gehört. Also versuche ich den Gedanken an Selbstmord gleich wieder zu vergessen und nehme mir ein Blatt, auf diesem versuche ich mir alles von der Seele zu schreiben. Alles!
Wie ich dich hasse. Wie du mir wehgetan hast, so sehr. Doch ich kann nicht mher weiterschreiben, wieso? Das Blatt landet zerknüllt in der Ecke. Was hat sie was ich nicht habe? So viele Fragen die sich in meinem Kopf befinden, doch ich werde nie eine Antwort, auf all diese Fragen bekommen! Du hast deine Sachen schon gepackt und bist gegangen. Alles, was mich an dich erinnert hat, ist weg. Es ist so als ob es dich nie gegeben hätte. Nur der Schmerz bleibt. Und was mache ich dagegen? Ich will nichts dagegen tn, den der Schmerz ist das einzige, was mich an dich erinnert!
Die Tränen laufen über meine Wangen. Ich höre wieder die Stimme. Deine Stimme. Deine Versprechen. Die Worte die ich so geliebt habe. Jetzt tun sie aber einfach nur noch weh. Wenn du mich so geliebt hast, wieso hast du dann soviele Versprechen gemacht, die du nicht gehalten hast? Wieso lässt du mich so leiden?
Plop.Plop.Plop.
Die Regentropfen fallen von den Dachrinden herunter. Ich muss raus! Ich habe nur ein T-shirt an, gehe ohne meinen Schlüssel raus. Ich will nicht zurück. Ich habe dir mein Herz geschenkt und du? Du hast es mir kaputt wieder gegeben. Ich merke wie immer mehr Tränen in meine Augen steigen. Ich gucke auf die Uhr- es ist schon fast Mitternacht. Nirgents brennt ein Licht. Es fühlt sich wie in meinem Inneren an. Es ist dunkel, kalt und einsam. Schon wieder fange ich an über dich nachzudenken, wieso? Ich hasse dich doch eigentlich, wieso denke ich dann an dich? Warum liebst du sie? Was macht sie so besonders? Sie hat alles was mir wichtig ist. Warum hat sie mir genau das,was mir am wichtigsten ist, weggenommen? Ich suche doch nur den Jungen, der mich liebt und zwar nur mich! Jemand der mich schätzt, so wie ich bin! Einen Jungen der mich nie wagen würde zu verarschen geschweige denn zu betrügen! Ich setzte mich einfach an die Bushaltestelle. An die Bushaltestelle, an der ich immer auf dich gewartet habe, wenn du mich besucht hast. Erst jetzt fällt mir auf, wie schön die Regentropfen eigentlich fallen. Ich erinnere mich daran, wie du zu mir sagtest, dass du mich beschützt und immer für mich da bist. Die Wörter die ich nie hören wollte, sagtest du zu mir;
'' Ich werde dich nie verlassen''
Ich hasse diese Worte so sehr, weil sie einfach fromme Lügen sind. Ich gucke zum Feld gegenüber von mir. Schließe meine Augen und denke an den Abend, an dem alles begann . . . .

Ich gehe Richtung Feld. Ich spüre deine Hand, wie sie nach meiner greift. Ich spüre deine weichen Lippen, wie du mich zärtlich, aber doh fest und so unglaublich küsst. Ich spüre es soll unser letzter Kuss sein. Meine Hände fangen an zu Zittern. Ich lasse deine Hand los. Ich flüstere deinen Namen in den Regen. Zum Glück hat es zu dieser Zeit geregnet, denn so konntest du nicht meine Tränen sehen! Ich merke ich muss alleine weitergehen. Ich stelle mich auf meine Zehnspitzen, berühre ein letztes Mal deine Lippen und fahre meinen Fingern darüber. Ich schließe meine Augen und hauche deinen Namen. Ich will nicht, dass sich unsere Wege trennen. Nicht jetzt!
Doch du siehst keine andere Lösung. Du guckst mich ein letztes mal an, dann gehst du . . .

Ich öffne wieder meine Augen. Ich spüre meine Tränen. Sie fühlen sich an wie früher, nach der Trennung. Ich spüre sie obwohl es regnet. Ich muss hier weg. Hier gibt es zuviel was mich an dich und unsere gemeinsame Zeit erinnert! Ich laufe an den Bahngleisen entlang. Ich laufe über Holzpfähle, obwohl diese viel zu rutschig sind, Auf einmal spüre ich einen starken Schmerz. Ich sehe nur noch Blut! Meinen Körper kann ich nicht mehr bewegen. Meine Sehkraft, sie lässt nach. Mein Kopf, er tut so weh! Die Schienen unter meinem Kopf spüre ich aber stark. Ich versuche zu schreien. Deinen Namen. Du hast mir doch versprochen, auf mich aufzupassen. Du wolltest immer bei mir sein. Jetzt. Genau jetzt. Jetzt wo ich dich brauche. Ich will den Mund aufmachen, doch es tut zu doll weh. Ich bin froh als der Schmerz in meiner Brust etwas nachlässt. Ich versuche zu Atmen. Jeder Atemzug tut so weh! Plötzlich höre ich Stimmen, ich will schreien, aber ich will hier auch einerseits liegen bleiben, denn ich fühle mich wohl. Endlich spüre ich nicht mehr diesen Schmerz, den du mir zugefügt hast!, nein jetzt spüre ich nur den Schmerz in meinem Kopf.
Dann mache ich aber den Mund auf, jedoch bekomme ich keinen Ton heraus. Ich höre deine Stimme. Sie hört sich so real an. Einbildung oder bist du wirklich hier? Dann kommen noch andere Stimmen dazu, diese kenne ich aber nicht. Die Schritte werden immer lauter und deutlicher. Ich lausche. . .
'Es kommt bald', sagst du. Ich verstehe dich nicht richtig, aber ich überlege was du meinen könntest. Dann begreife ich. Gleich ist alles vorbei. Der Zug er wird gleich kommen. Aber du bist hier! Zufall? Schicksal?
Egal- Ich hasse dich, ich will nicht das du hier bist oder belüge ich mich gerade selber? Deine Stimme wird immer klarer und lauter. Ich höre dein liebliches Lachen und sehe deinen Schatten. Genau in diesem Moment passiert das was ich nie wollte, ich fange an, vor dir zu weinen. Ich sehe deine Augen, den tiefen Ausdruck darin! Die Augen die mich immer schwach machten. Mein Blick er wird immer klarer. In deinem Gesicht sehe ich etwas, was ich bisher noch nie gesehen habe-Tränen. Du weinst.
Ich kneife meine Augen zu! Du schreist mich an ' Ich solle sofort austehen' ; doch es klappt nicht, der Schmerz ist zu groß. 'Ich solle sofort da weg kommen' 'Der zug er wird doch bald da sein!'
Ich will aufstehen, doch ich schaffe es nicht. Es klappt einfach nicht.
Ich sehe deinen Freund, wie er dich von mir wegzieht, dir sagt das es zu gefährlich sei! Du wehrst dich, aber er hält dich zu stark fest! Doch dann finde ich meine Worte wieder. Es sollen meine letzten sein, denke ich. Du sollst mich als letztes sprechen hören.
'' Bitte sei mir nicht böse, sei nicht traurig!''
Ich muss einmal schlucken, um nicht mehr so viel zu weinen.
'' Du hast versprochen, dass du immer da bist! Danke, dass du es gehalten hast. Du bist hier! Es tut mir so leid.''
Erst jetzt wird mir klar, dass ich mich die ganze Zeit nur selber belogen habe! Ich liebe dich immernoch, wie am ersten Tag.
''Ich liebe dich. Egal wie sehr du mir wehgetan hast. Ich liebe dich, auch wenn du sie liebst!
Du guckst mich nur mit Träenen in den Augen an und fängst an zu reden;
'' Schatz. . .
ich liebe dich überalles. Es war ein Fehler ein so wunderbares Mädchen wie dich zu verlassen! Sie war nur ein einziger Fehler den ich begangen habe! Sie war ein einziges, kleines Kapitel in meinem Leben. Doch du Schatz, du bist mein Leben!''
Ich höre wie deine Stimme zittert. Ich höre wie du weinst!
'' Schatz, versteh doch, du bist die Liebe meines Lebens. Ich war bei dir Zuhause und wollte mich entschuldigen, doch du warst nicht da! Also habe ich überlegt wo du sein könntest, und mir ist gleich dieser Ort hier eingefallen. Hier waren wir früher immer! An diesem Platz haben wir viele schöne Momente miteinander verbracht, aber hier habe ich auch den größen Fehler meines Lebens begangen! Schatz, bitte,bitte verzeih mir.''
Ich versuche mit letzter Kraft dir zu sagen;
'' Ich würde dir immer verzeihen, egal was passiert ist oder noch passieren wird. Ich liebe dich über alles und das wird sich auch nie ändern!''
Ich sehe das helle Licht, von der Bahn, wie es immer näher kommt.
Ich höre einen Schrei von dir, wie du dich versuchst von deinem Freund zu lösen; du hast es geschafft, du rennst auf mich zu! Du stehst jetzt genau neben mir und ich rieche dein Parfüme, dieses Parfüme was ich so geliebt habe an dir! Du nimmst mich auf die Arme und rennst mit mir in den Armen runter von den Bahngleisen. Danke! Ich wollte nicht sterben, wirklich nicht!
Wir haben es geschafft! Zusammen. Jetzt wird alles besser . . . !!
Du hast dein Versprechen gehalten. . .



Kommentare

Zippy

19.07.2011 16:34:34

Puuuuh, heftig! :o) Wirklich eine wahre Geschichte? Und waren das U-Bahn-Schienen, von wegen gefährlich?


Lisa

20.07.2011 11:03:51

Ich bin sehr skeptisch, das muss ich dir ehrlich sagen. Dazu kommt es mir vor, als hättest du dich ein wenig an der Geschichte 784 orientiert, klingt vom Stil her genau gleich...krasse Geschichte, aber ich muss gestehen, glauben kann ich sie dir nicht.




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