Deine Liebesgeschichte 150





Verlangen, Begierde, Liebe?

Verlangen, Begierde, Lust, Gier. Das alles, aber auf keinen Fall Liebe.
Ja, ich habe dieses Verlangen dich zu spüren. Ich fühle die Begierde deine Lippen zu küssen, dich in den Armen zu halten. Ich verspüre diese Lust nach dir. Ich bin gierig nach deiner Liebe. Dies alles sollst du haben, aber nie meine Liebe.
Du hast sie ehemals verschämt und nun kommst du an gekrochen und winselst, winselst um Gnade. Alles kannst du von mir haben, meinen Körper, mein Leben, meine Gedanken, aber niemals mein Herz. Dies ist verhärtet, lässt sich durch nichts erweichen. Und du fragst nach dem Grund?
Du bist der Grund. Du hast mich vereist, zerstört, zu diesem Monster gemacht, das seine Liebe an keine lebende Person geben kann. Versteh, du bist selbst deines Unglücks Schmied. Du hast mich zerstört und dabei nicht mal gemerkt, dass du dich selbst mitreißt.
Ich sehe deine Augen, keine Träne fließt herab. Tieftraurig merke ich, dass du keine Tränen mehr hast. Ich bekomme Mitleid. Ich gehe auf die Knie und umschließe dich mit meinen Armen. Dein Kopf ruht auf meiner Schulter und ich fühle mich gut. Ich fühle mich gut.Rache. Das war mein Gedanke und doch hast du es schon wieder geschafft. Ich weiß genau, dass du mir immer wieder das Herz brechen wirst und trotzdem liebe ich dich und trotzdem lasse ich mich schon wieder darauf ein.
Unsere Lippen berühren sich. Zaghaft. Stopp, will ich sagen, doch ich kann und will es nicht. Es ist so schön. Und schon wieder zerstörst du mich. Ich will nicht an die Zukunft denken. Der Moment soll ewig anhalten. Ewig. Ewig. Ewig!
Du löst dich aus meiner Umklammerung, hauchst mir einen Kuss auf die Wange, streichst mir durchs Haar und lässt mich zurück ohne ein Wort, ohne einen Blick.
Tränen laufen meine Wangen herab. Ich wollte dir doch noch sagen, wie sehr ich dich liebe. Doch du bist schon weg. Du hast dich nie umgeblickt, bist immer gerade vorwärts gegangen. Ich bin wieder alleine, und ich schwöre mir zum tausendsten Mal, dich nie wieder in meine Nähe, meine emotionale Nähe, kommen zu lassen, wissend dass ich es sobald sich mir die Gelegenheit bieten, den Schwur wieder brechen werde. Es ist einfach zu schön, diese Sekunden des Glücks mit dir.
Und träumend sitze ich da und denke an das gerade Geschehene. Ich sehne mich nach deiner Nähe, eine einzige Träne kullert herunter, und fällt auf den Boden. Lautlos.
Und ich lege mich zurück, schließe die Augen und denke an dich. Und tausend Bilder laufen vor meinem inneren Auge vorbei und ein jedes erzählt von dir.






Kommentar abgeben

Du bist nicht eingeloggt, somit kann dein Beitrag nicht deinem Profil zugeordnet werden!



Name:


Dein Kommentar:


Spamschutz:
Bitte "rockundliebe" eintragen: