10 Beziehungstipps für die Ehe

Monate voller Vorfreude, Anspannung und Planungen liegen hinter Ihnen. Der große Tag ist vorbei. Alles ist anders – und doch irgendwie so gleich.

Für die meisten Paare ändert sich nach der Hochzeit im Alltag nichts. Die Zeiten, in denen die Braut erst mit der Ehe vom Elternhaus in das gemeinsame Heim zog, sind längst Geschichte. Heute sind viele Paare bereits einige Jahre zusammen, wenn sie sich das Ja-Wort geben. Arbeitsteilung im Haushalt, Benimmregeln im Bad und Zeiten für eigene Hobbies sind längst geregelt. Gründe für eine Hochzeit sind eher ideeller als praktischer Natur.

Wieso gibt es dann aber zunehmend Trennungen? Warum haben Partnerschaften oft nicht dauerhaft Bestand und worin liegt das Geheimnis einer glücklichen Ehe?

Wandel im Laufe der Zeit

Unabhängig von Schicksalsschlägen und Krisen aufgrund äußerer Einflüsse verändern wir Menschen uns im Laufe unseres Lebens. Diese Veränderungen kommen meist langsam und schleichend und sind erst nach vielen Jahren spürbar. Werte verschieben sich, Gewohnheiten werden eingefahrener, Prioritäten verändern sich. Im Idealfall verläuft dieser Prozess bei beiden Partnern konform. Die Realität sieht allerdings häufig anders aus. Aus einem kleinen Riss im Gefüge der Beziehung wird über Jahre ein großer Spalt. Das früher eng zusammenhaltende Paar entfernt sich immer mehr voneinander, geht eigene Wege, verfolgt unabhängige Ziele. Sie lebt für die Kinder, er für den Beruf, sie kämpft mit dem Haushalt, er mit den Geräten im Fitnesscenter. Ein Wir wird immer seltener, das Ich bestimmt den Alltag. Wenn der Nachwuchs langsam flügge wird, ist eine emotionale Trennung in vielen Partnerschaften bereits vollzogen. Man bleibt aus Gewohnheit zusammen, weil die Ehe funktioniert oder weil es finanziell einfacher ist. Doch für eine Trennung bedarf es jetzt nur noch den sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein.

Von Beginn an Gegensteuern

Sie stehen am Anfang der Ehe und sind sich sicher, dass Sie nicht das Schicksal tausender Paare teilen? Natürlich, sonst hätten Sie sich nicht zum Ja-Wort entschlossen. Aber vertrauen Sie nicht nur auf die Liebe, die Sie jetzt miteinander verbindet! Auch die Paare vorm Scheidungsrichter hatten mal Schmetterlinge im Bauch und haben auf die Liebe bis ans Lebensende gehofft. Arbeiten Sie von Beginn an an Ihrer Partnerschaft:



Bedenken Sie in guten und vor allem in schlechten Zeiten, Männer und Frauen denken, fühlen und verhalten sich grundsätzlich anders. Nur ausgeprägte Toleranz, Akzeptanz und Verständnis für das andere Geschlecht ermöglichen lange und harmonische Partnerschaften.

Weitere Tipps zum Vermeiden von Beziehungskrisen und einen Ratgeber zum besseren Verständnis der Männer finden Sie hier.