Wehen

Was sind Wehen? Wehen sind Kontraktionen der Gebärmutter, das heißt, das sie sich rhythmisch zusammenzieht. Die Frau spürt dabei einen Druck im Bauch, als ob das Blut im Körper kopfwärts aufsteigt.

Die letzten Wochen der Schwangerschaft sind gekennzeichnet durch Vorwehen. In der Regel sind sie schmerzlos und finden eher unregelmäßig statt. Man muss zwei Arten unterscheiden, die Senkwehen und Stellwehen.

Die Senkwehen sollen den Bauch in die richtige Position bringen, nämlich ihn nach unten verschieben/drücken.
Die Stellwehen bringen den Kopf des Babys im Becken in die richtige Position für die Geburt.

Bevor es richtig losgeht fangen die Eröffnungswehen an. Sie sind meistens weniger schmerzhaft als die eigentlichen Wehen und machen sich durch ein Ziehen und Drücken im Unterleib bemerkbar. Sie kommen in regelmäßigen Abständen und ihre Intensität steigert sich mit der Zeit.

Die Austreibungswehen sind der Beginn der eigentlichen Geburt. Sie sind heftig, werden aber durch das Pressen der Mutter erleichtert. Schauen Sie sich dazu auch unsere Rubrik Schmerzlinderung an.

Nach der Geburt des Babys ist die Frau aber immer noch nicht von den Wehen befreit, denn die Plazenta muss noch aus den Körper befördert werden. Jetzt setzen die Nachwehen ein, während sich die Gebärmutter langsam zurückbildet.

Das Besondere ist, das nur Frauen diese Schmerzen ertragen können! Männer würden die Heftigkeit dieses Schmerzes nicht überleben.