Geburtsmethoden

Im Folgenden möchten wir Ihnen unterschiedliche Geburtsmethoden vorstellen, um Sie von möglichen Sorgen und Vorurteilen zu "entbinden". Je nach gesundheitlicher Konstitution und persönlichen Vorlieben sollten Sie sich für eine ihnen bevorzugte Geburtsmethode entscheiden.

Gebärstuhl:
Der Gebärstuhl bringt die Schwangere in eine sitzende Position. Diese Haltung erleichtert das Pressen der werdenden Mutter, während auch gleichzeitig das Baby nach unten "herausrutscht". Bei dieser Geburtsmethode geht die eigentliche Geburt schneller vonstatten als bei der normalen.

Kaiserschnitt:
Bei Komplikationen (Zum Beispiel bei einer Steißlage des Babys, oder wenn sich die Plazenta vorzeitig ablöst...), oder auf Wunsch wird der Kaiserschnitt angewendet. Er dauert in der Regel nur wenige Minuten. Es wird ein Schnitt am Unterbauch gemacht, um die Bauchhöhle und die Gebärmutter zu öffnen. Das Kind wird dann per Hand herausgehoben. Bei einem Kaiserschnitt auf Wunsch sollte man die Risiken bei künftigen Geburten und OP's bedenken.

Natürliche Geburt:
Bei dieser Geburtsmethode wählt die Frau die Geburtsstellung selbst aus. Es kommen keine Medikamente zum Einsatz, die die Geburt auslösen sollen. Der Natur wird freien Lauf gelassen.

Wassergeburt:
Die Wassergeburt ist die entspannteste Geburtsmethode. Die Frau befindet sich in einem Geburtsbecken, während sie sich auf die Geburt einstellt. Durch warmes Wasser werden die Schmerzen gelindert und die Wehen angeregt. Im Normalfall weitet sich dabei der Geburtskanal und das Gewebe dehnt sich, was zu einer schnelleren Geburt führt. Den Babys kann nichts passieren, denn erst wenn die Nabelschnur durchtrennt wird, benötigen sie Sauerstoff. Wie könnten sie sich sonst im Mutterleib entwickeln? Außerdem nimmt das Baby seine Umwelt freundlicher auf, das es nicht sofort grellem Licht und Lärm ausgesetzt ist.